Lunatic Voyage

Faster (2008)

moonbooter - LUNATIC VOYAGE
b e t w e e n   m o o n   a n d   e a r t h

 

cd-mb0801 | 2008 | 74:05

 

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P l a y l i s t
  1 - against agitation (origin)  4:21
  2 - against agitation (revelation)   4:53
  3 - senseless visions  5:48
  4 - selene on the dark side of the moon  5:15
  5 - lunar eclipse (+10 seconds mix)  6:05
  6 - intermezzo  2:29
  7 - path to alaia (le voyage dans la lune)  5:19
  8 - between the sentiments  6:33
  9 - infect me   6:26
10 - awaken by moonrise  4:37
11 - sequenzer 9 (dark night studio mix)  8:59
12 - somewhere between moon and earth  3:58     13 - reflected glory  8:59

+ 4 more tracks for download included:
- Break Piano  (5:50)
- Search for Oxygene (the Journey)  (4:46)
- Sequenzer Five  (5:30)
- Live in Peace (live Mix Summer 2007)  (6:40)

PRELISTEN: Lunatic Voyage

CONTENT:

DE: Als ich mit meiner Arbeit an "lunatic voyage" Anfang 2007 begann, hatte ich bereits die Idee eines Konzeptalbums im Kopf. Das Album sollte die Geschichte einer der verrücktesten Vision der Menschheitsgeschichte erzählen und zwar eine Reise zu unserem direkten kosmischen Nachbarn, dem Mond. Es dauerte tausende von Jahren von der ersten Vorstellung bis zu dem Tag, als der erste Mensch auf dem Mond landete und seinen Fußabdruck auf die staubige Oberfläche setzte.
Inspiriert durch die Faszination aktueller Raumfahrttechnik aber auch durch längst vergangene Mythen und Geschichten begann ich die Stücke auf "lunatic voyage" zu komponieren und zu produzieren. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein Opus aus den unterschiedlichsten Sounds aus elektronischen und organischen Klänge, Sequenzen und Melodien.
Das Result ist ein außergewöhnliches und anspruchsvolles Album mit vielen Gesichtern: Tupfer der klassischen elektronischen Musik mit zum Teil poppigen Arragements, verpackt in den Sound des 21. Jahrhunderts.
Ich hoffe, dass die Zuhörer dieses Albums genauso viel Spaß daran haben werden, wie ich während der 16 monatigen Produktionsphase... irgendwo zwischen Mond und Erde.


EN:  „When I started with „lunatic voyage“ in early 2007, I had a straight concept album in mind: a CD retelling the whole story about the most lunatic vision of all mankind, making an adventurous voyage to the earths’ closest neighbour, the moon. It took thousands of years from the first imagination to the first man landing on the moon, leaving his footprint on its dusty surface. 
Inspired by the fascination for aerospace-technique but also by myth and fairy tales made up hundreds of years ago, I started composing all the tracks of “lunatic voyage”. In the course of time it became an opus with lots of different electronic and organic sounds, sequences and harmonies. The result is an exceeding and exigent album withvarious faces: straight hints to classical Electronic Music, but also elements of 21st centuries’ sound. 
I hope listening to “lunatic voyage” will bring You as much particular joy as I had during its genesis ... somewhere between moon and earth.

Vi d e o

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Re z e n s i o n
EN: This is a much more balanced album than his last 'Under Control' (which was still superb in it's own way). A sequence comes in and belts along at quite a rate slowly building the excitement but there were none of the characteristic ground shaking body moving rhythms. The second track starts off in similar fashion but then the drums enter and this is now more like the Moonbooter I am used to but there is still a subtlety and very appealing restraint here that feeds the mind instead of stirring you up into the sort of excited thrashing frenzy that often characterised his other works. I would class quite a few of the pieces here as gentle chuggers, sequences taking a much more prominent role than I have heard from him before. This isn't to say that it isn't also rhythmic, just that both forms of syncopation take equal roles. Occasional use is made of vocal samples without over doing it. This is particularly effective on 'Somewhere Between Moon and Earth' (this would make a superb single actually). There are also some very fine melodies that gently caress rather than flashing over the top, non-finer than on 'Between the Sentiments'. 
Some tracks are even quite moody, oozing attitude. There's hook after hook, melodies staying in the mind well after the disc has been taken out of the player. Each Moonbooter albums has a very individual character. Of all of them however this could well have the widest appeal. Hilarious finish to the album by the way! Dave Law, www.synthmusicdirect.com]
 

EN: ... Lunatic Voyage is a musical fresco where the rhythm remains ambiguous. A opus which is the reflection of an album finely worked having a sound charisma as we seldom hears some. To me it surely Bernd Scholl best opus to date. A powerful album. A musical history in 13 melodious titles, animated of a rhythmic complexity out of the ordinary.Sylvain Lupari Guts Of Darkness www.gutsofdarkness.com]

DE: [Das war ja wohl abzusehen, dass Bernd Scholl (aka Moonbooter) seine Spuren auf dem Erdtrabanten hinterlässt, wenn auch nur musikalisch, dafür aber beeindruckend tief! Schon direkt die ersten Tracks des Konzeptalbums versprechen nur Gutes. Aus einer flirrenden, brennenden Klangwolke entwickelt sich ein pulsierendes Eröffnungsstück. Hau rein Moonbooter … der Shuttle hebt ab. „Senseless Visions“ bestätigt mal wieder die prachtvolle Melodienvielfalt des Komponisten und bei „Selene on the Dark Side of the Moon“ entführt eine weibliche, anmutige Stimme den Hörer in einen schwerelosen Raum, irgendwo zwischen Mond und Erde.
Hier kann jeder seinen individuellen Spacetrip erleben, oft motivierend oder traumwandlerisch wie im wunderschönen „Awaken by Moonrise“. Auch gut zu genießen, unterwegs auf der irdischen Autobahn oder nachts auf dem Balkon, bei sternenklarem Himmel. Die organischen Songs überraschen häufig durch ungeahnte Wendungen. Schade nur, dass die Studioversion von „Sequenzer 9“ nicht an die hammermäßige Live-Version des Gasometer-Konzerts herankommt, ist allerdings bei dem starken Album leicht zu verzeihen. Fazit: Daumen hoch für Moonbooter.]  Will Lücken, April 2008 musicianslife.de

DE: Bernd Scholl aka Moonbooter ist für mich ein Phänomen. Er hat im letzten Jahr sein MellowJet-Label aus der Taufe gehoben, veranstaltet am 03. Mai sein zweites Ambient Experience-Festival, bei dem er auch selbst auftritt, fördert neue Musiker, remastered Produktionen anderer Künstler und bringt seit 2005 auch noch in regelmäßigen Abständen qualitativ hochwertige eigene CDs heraus. Und so ist auch die neue Scheibe, die den Titel „Lunatic Voyage“ trägt, wieder ein Qualitätsprodukt. Und das nicht nur in klanglicher Hinsicht, sondern auch von der musikalischen Seite her gesehen. 
Das Weltall bzw. die Raumfahrt zieht sich wie ein roter Faden durch die CDs von Bernd und so hat er für die neue Produktion, die er Anfang 2007 begonnen hat, ein Konzeptalbum rund um das Thema einer Reise zum Mond gewählt.
Ganze 13 Stücke hat Bernd auf das mit mehr als 74 Minuten voll gepackte Album gebracht. Und nicht nur das, dem Käufer bietet er noch weitere vier Tracks zum freien Download über einen speziellen, im Booklet genannten Link an. Das ganze Album durchziehen herrliche Melodien, Rhythmen und glasklare Sounds, so wie man es von ihm gewohnt ist. ... Jetzt habe ich mich gerade mal mit den ersten vier Tracks befasst und lasse es dabei bewenden, denn alle anderen sind von gleicher exzellenter Qualität. Auf alle Titel einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Aber vielleicht doch noch soviel: Auch eine Art von Elektropop mit harten metallischen Beats ist in „Between The Sentiments“ zu finden, in dessen  Mitteilteil Bernd dann noch eine Herzerweichende Melodie bringt. „Infect Me“ beinhaltet teils tribalartige Rhythmen. Bei dem Track – wie eigentlich bei allen des Albums – muss man die Anlage voll aufdrehen. „Awaken By Moonrise“ bietet Loungemusik im Stile von „Cafe del Mar“. Ein rhythmisches Highlight ist auch „Sequenzer 9“. Wer dabei ruhig bleibt, der lebt nicht wirklich. 
Wahrscheinlich ist Bernd mit „Lunatic Voyage“ sein bisher bestes Album gelungen. Wahrscheinlich deshalb, weil ich alle seine Alben sehr mag und es mir schwer fällt eines herauszuheben. Wer die bisherigen Alben von Moonbooter mag, für den ist die neue Scheibe ein Muss. Freunde von Schiller sollten hier auch unbedingt zugreifen, auch wenn die Musik nicht ganz mit der von Christopher von Deylen zu vergleichen ist, atmet sie doch dessen Spirit. Eine absolute Kaufempfehlung.]
 Stephan Schelle, April 2008 www.musikzirkus-magazin.de

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